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Die Geburt eines Foliendisplays

Die Meldung “Siemens zeigt Folien-Display auf der CeBIT” geisterte schon 2003 in den Medien herum. Das Display von damals ähnelte eher der Oberfläche eines Organizers, wies aber zusätzlich E-Mail und Kalenderfunktionen auf. Der Prototyp von damals war flexibel und maß etwas unter einem halben Millimeter in der Dicke.

Siemens zeigte damals den Prototypen eines elektronischen Foliendisplays, welches flexibel, biegsam und unter einem halben Millimeter dick war. Kalender- und e-Mail-Funktion fand man auf der Oberfläche des Foliendisplays fest installiert. Das Foliendisplay maß etwa zehn mal zehn Zentimeter. Mit blauer Schrift vor weißem Hintergrund erschienen jeweils eine Nachricht abwechselnd mit einem Kalendereintrag.

Und so funktionierte das erste Foliendisplay

Die Technik von damals funktionierte auf Basis von elektrochromen Molekülen: Diese wechseln einfach die Farbe, wenn sich der Spannungszustand veränderte. Zentrales Funktionselement des Foliendisplays war dabei eine Elektrolytfolie, auf welcher ein Muster aufgeprägt war. Über die Elektronik wurden abwechselnd unterschiedliche Segmente aktiviert, um die Bilder sichtbar zu machen.

Dieser frühe Vorläufer der heute entwickelten Folienmonitore wurde von einem länglichen Stift gesteuert, welcher sowohl Elektronik als auch Stromversorgung des Foliendisplays enthielt. Neben dem kleineren Foliendisplay zeigten die damaligen Entwickler aber auch noch eine größere Version des Foliendisplays, und hier erkennt man leicht die Parallele zu heutigen Folienbildschirmen oder Smartphonefunktionen: Der Folienmonitor in DIN-A4-Format zeigte in nacheinander folgenden Bildern Zeitungsmeldungen, Kinoprogramme und Anzeigen.

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